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    Roman und Julian Wasserfuhr

    erstmals seit acht Jahren wieder in Gütersloh

     

    Die beiden Brüder Wasserfuhr eröffneten ihr Konzert im Saal des Theaters mit einer Hommage an Louis Armstrong mit dem Titel „St. James Infirmary“, einem Volkslied, das durch Armstrongs Interpretation zu einem Jazz-Standard wurde. Zu einem weiteren, bekannten Song „Englishman in New York“ von Sting präsentierten sie eine Jazzversion, die beim Publikum sehr gut ankam. Alle übrigen Stücke an diesem Abend entstammten ihrer eigenen Feder. Die Inspirationen dazu lieferten z.B. ihre Auslandsreisen oder Personen und Situationen aus ihrer Jugend, die sie im elterlichen Haus in Hückeswagen im Bergischen Land verbrachten. Bei dieser Gelegenheit stellten sie auch ihre kürzlich erschienene CD „Relaxin´ in Ireland“ vor.

     

    Gleich zu Beginn des Konzertes mit St. James Infirmary gelang es den Brüdern, das Publikum mit ihrem Sound zu verzaubern. Zu den vorwiegend staccatohaften Sequenzen des Flügels, gespielt von Roman Wasserfuhr, bildeten die samtweichen, melancholisch geprägten Passagen der Trompetenlinien von Julian Wasserfuhr einen spannenden Kontrapunkt.

    Im weiteren Verlauf des Stückes setzte er dann aber schon bald elektronische Effekte wie z.B. ein Echo ein, was zunächst noch sehr verführerisch klang, aber im weiteren Verlauf des Konzertes dann doch einen zu großen Stellenwert einnahm. Bei allen weiteren Stücken des Abends benutzte er dann ausschließlich das Flügelhorn. Allerdings kamen die klanglichen Besonderheiten des Flügelhorns gegenüber der Trompete durch den ausgeprägten Gebrauch von Echo-, Hall-, Looper- und Dopplungseffekten nicht so sehr zum Tragen. Weniger wäre hier mehr gewesen.

     

    Insgesamt kam das äußerst virtuos gespielte und unterhaltsam moderierte Konzert beim Publikum aber so gut an, dass die Brüder Wasserfuhr den Abend erst nach insgesamt drei Zugaben beenden konnten.



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