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Die Grandbrothers gastieren in der Reihe Jazz in Gütersloh

Sie begeistern ein überwiegend neues und junges Publikum mit Musik der Zukunft

Zum Abschluss ihrer Europatournee machten der Pianist Erol Sarp und der Spezialist für elektro-akustische Sound-Werkzeuge Lukas Vogel Station im gut besuchten großen Saal des Theaters. Zur Zeit sind die beiden Berliner vor allem bei der jüngeren Generation von Musikinteressierten ziemlich angesagt. Das konnte man auch deutlich an der Absenkung des Durchschnittsalters der Gäste feststellen.

Mit einer ausgefeilten Lichtchoreographie eindrucksvoll in Szene gesetzt bearbeiteten beide Musiker den Konzertflügel - Erol Sarp überwiegend auf traditionelle Art und Weise durch Anschlagen der Tasten, Lukas Vogel hingegen mit einer selbstangefertigten Mechanik, die durch digital aufgezeichnete Impulse gesteuert Hämmerchen gegen die Saiten schlagen ließ. Außerdem zeichnete Vogel Live-Klänge des Klavieres digital auf (in Neu-Deutsch nennt sich dieses Verfahren „Sampling“) und verfremdete diese Klänge mit vielerlei elektronischen Effekten und spielte sie mit Wiederholungsschleifen ab (in Neu-Deutsch nennt sich das dafür benötigte Instrument „Looper“).

Als Ergebnis wurde dem Publikum eine Mischung aus digitalen und analogen Klängen dargeboten, die zuweilen mit klassisch anmutenden Melodiefragmenten verziert ansonsten aber eher im Bereich Techno oder Lounge anzusiedeln waren. Die Formensprache der musikalischen Stilmittel wie die sehr eingängigen Harmoniefolgen, die eher schlicht und einfach gehaltenen Melodiefragmente sowie die doch recht überschaubaren rhythmischen Prozesse, die an die Verwendung von Drum-Computern erinnerten, könnte man eher im Bereich der Popmusik als im Jazz ansiedeln. So war es nicht verwunderlich, dass mancher Jazz-Fan diesem Konzert in weiser Vorahnung eher fernblieb. Nichtsdestotrotz quittierte das auffallend junge Publikum das Konzert mit lang anhaltendem Beifall.

 



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