Unser aktuelles Programm
  • Do. 16.02.2012 → Nils Wogram, Nostalgia

    Nils Wogram, Nostalgia

    Ungewöhnliche Trio-Konstellation

    Donnerstag 16.02.2012, 20:00 Uhr - Ende offen

    Preis: Kat. I: 26,- €, Kat. II: 19,- €

    Info

    Der 38-jährige Posaunist, Komponist und Produzent Nils Wogram zählt zu den umtriebigsten Jazzmusikern deutscher Zunge. Der in Köln und Zürich lebende Musiker unterrichtet eher nebenbei an der Jazzschule in Luzern, denn sein eigentliches Zuhause, auf dem er sich am liebsten auslebt, ist und bleibt die Bühne. Sein Trio Nostalgia ist dabei nur eines von derzeit vier Ensembles, denen Nils Wogram als Leader vorsteht. Zu Nostalgia  gehören der in Tilburg/NL lebende Hammondorganist Arno Krijger und der Schlagzeuger/Percussionist Dejan Terzic. Raum und Zeit überwinden die drei Musiker mit der spielerischen Leichtigkeit eines gut eingespielten Teams. Jede Begegnung, ein kreativer Funkenflug. Für das neue Album Sturm & Drang hatte sich das Trio vorgenommen, sich als akustische Jazzband in den weiten Ring der Clubmusik zu begeben: Im Jazz verwurzelte Dancefloor-Tracks mit intellektuellem Anspruch. Sie  stehen im Mittelpunkt des Konzerts im Theater Gütersloh, das der WDR mitschneiden wird.

    Besetzung

     

    Veranstaltungsort

    Theater, Theatersaal
    Kulturräume Gütersloh
    Friedrichstraße 10
    33330 Gütersloh

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  • Sa. 03.03.2012 → WDR 3 Jazznacht

    WDR 3 Jazznacht

    Drei Bands live

    Festival im Theater wird auch in Österreich gesendet

    Samstag 03.03.2012, 20:00 Uhr - Ende offen

    Preis: Kat. I: 26,- €, Kat II: 19,- €

    Info

    Die erste Jazznacht 2011 war bereits ein voller Erfolg. Am ersten März Samstag werden ab 20.00 Uhr drei Bands live im Theatersaal auftreten: Das Cologne Contemporary Jazz Orchestra mit Musik von Jürgen Friedrich, das Mansur Scott Harlem Quartett und Marylin Mazurs  Group. Noch stehen nicht alle Details fest, aber die Vorfreude kann sich entwickeln.

    Ab Mitternacht wird das Jazzereignis dann in der WDR 3 Jazznacht im Radio zu hören sein. WDR-Moderator Michael Rüsenberg kann dann auch seinen Kollegen Herbert Uhlir vom ORF auf der Bühne begrüßen. Gemeinsam führen sie bis 6:00 Uhr durch das Nachtprogramm, zunächst bis etwa 1.15 Uhr aus dem Theater, dann aus dem mobilen Sendestudio.

    Besetzung

    Detaillierte Besetzungslisten folgen im Februar 2012

    Veranstaltungsort

    Theater Gütersloh
    Kultur Räume Gütersloh
    Friedrichstraße 10
    33330 Gütersloh

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  • Mi. 02.05.2012 → Raphael Gualazzi

    Raphael Gualazzi

    "Reality and Fantasy"

    Jazzer von Format, aber bekannt als Zweiter bei ESC 2011 in Düsseldorf

    Mittwoch 02.05.2012, 20:00 Uhr - Ende offen

    Preis: Einheitspreis: 26,- €

    Info

    Jazz ist für Raphael Gualazzi keine Weltanschauung, sondern gelebte Realität, die Form von Ausdruck, auf der alles basiert, was heute als Popmusik bezeichnet wird. Jazz ist für ihn aber auch ein Freifahrtschein zu all jenen Musikspielweisen, die beseelten Ausdruck besitzen. Sein Jazz klingt nicht wie Fundamentalismus, sondern wie vor Lebenslust überschäumender Modernismus. Es macht schlicht Spaß ihm beim musikalischen Lustwandeln an einem heißen, sonnigen Tag zwischen Detroit, Urbino und New Orleans zu lauschen. Zweifellos ist es unmöglich, Reality and Fantasy zu hören, ohne die Anmutung von Stevie Wonder zu spüren. Dessen „Music Of My Mind“-Phase wird von Raphael Gualazzi in „Scandalize Me“ aufgegriffen und ins Jahr 2011 geführt. Der Opener, „Icarus“ legt mit seinem warmen, einladenden Uptempo-Refrain das Fundament für Ragtime, Duke Ellington, Fats Walter, Motown-Soul, den frühen Funk-Scat von Johnny „Guitar“ Watson, frühlinghaft-lebenslustige Pianoläufe und die ruhigen Momente, aus denen auch Norah Jones und Diana Krall schon Kraft zum Weltruhm schöpften. „Ragtime-Pianoläufe sind so eng mit der englischen Sprache verbunden, dass ich sie nicht krampfhaft in ein italienisches Gesangsgewand pressen wollte“, erklärt Gualazzi seine Affinität zur englischen Gesangssprache. Wenn er sie aufbricht, greifen amerikanische und italienische Song- und Canzone-Traditionen, wie in „Calda Estate (Dove Sei)“ und „Saro Sarai“ ineinander, und machen aus ihrem Interpreten und Komponisten das lange gesuchte Bindeglied zwischen afroamerikanischer und italienischer Popkultur. Zwischendrin steht mit „Madness Of Love“ der Song aus Gualazzis Feder, mit dem er sich im Mai dem gesamteuropäischen TV-Publikum beim  Eurovision Songcontest 2011 in Düsseldorf präsentierte. Nach 14 Jahren italienischer ESC Abstinenz überzeugte er 120 Millionen Menschen vor dem Fernseher und obendrein noch die Jurymitglieder aus 43 Ländern, die ihn auf Platz 2 wählten. Das Piano-Crescendo „Caravan“ beschließt sein Album, das wohltuend frei ist von althergebrachten Italo-Klischees.

    Ob Raphael Gualazzi gerade wegen seiner modernen Musikauffassung, die er als Brückenbau zwischen Tradition und Zukunft versteht, von seinen Landsleuten geliebt wird? Beim diesjährigen Sanremo-Festival, das 14 Millionen Italiener vor die Flatscreens bannte, räumte er gleich vier der begehrten Preise ab: den Nachwuchs-Preis, den Medien- und Kritiker-Award, den Publikumspreis und den Preis für die beste Performance während des Sanremo-Wettbewerbs. „Behind The Sunrise“, die erste Single für den frankophonen Teil der Welt, bescherte ihm im März 2011 den Spitzenplatz der französischen iTunes-Charts. Es scheint, als ob sich die ganze Welt bald dem überaus genügsamen Musiker öffnen will. Reality and Fantasy liefert mehr als ein Dutzend guter, songgewordener Gründe dafür, dem überbordenden Talent Raphael Gualazzi Gehör zu schenken. Er muss keine Hits fabrizieren, um welche landen zu können. Er braucht auch keine Wettbewerbe, die er scheinbar mühelos gewinnt, und erst recht keine Skandale, um sich eine treue Anhängerschaft von Hipsters und Song- und Jazzliebhabern zu erspielen. Ob man ihn als „italienischen Ray Charles“ bezeichnen dürfe, wurde er kürzlich gefragt. Er fand die Andeutung in der Frage schmeichelhaft, aber auch komisch. Zu recht, weil alles schon da war – Raphael Gualazzi nicht.

     

    Besetzung

    Die Besetzungsliste wird im April 2012 publiziert

    Veranstaltungsort

    Stadthalle, Kleiner Saal
    Friedrichstraße 10
    33330 Gütersloh
    Telefon: +49 5241 / 864-121
    Telefax: +49 5241 / 864-220
    E-Mail: stefan.huebner@gt-net.de
    Internet: www.stadthalle-gt.de

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