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Gilad Atzmon Orient House Ensemble

Zwischen Orient und Occident

Samstag, 3. 11. 2012, 20 Uhr

Preis: Kategorie I: 27 Euro, Kategorie II: 20 Euro

Gilad Atzmon ist ein Wanderer zwischen den musikalischen Welten des Orients und des Westens. Der Klarinettist ist zugleich homo politicus, der von London aus aktiv kritisch in die  Politik seines Heimatlandes Israel eingreift. Ins Theater Gütersloh kommt er mit seinem Orient House Ensemble.   

Atzmon spielt Sopran-, Alt-, Tenor- und Baritonsaxophon, als Nebeninstrumente verwendet er darüber hinaus Klarinette, Sol, Zurna und Flöte. Er war Mitglied der Blockheads und arbeitete als Studiomusiker für Kollegen wie Ian Dury, Paul McCartney, Sinéad O’Connor und Robbie Williams. Als Produzent und Arrangeur arbeitete er zunächst beispielsweise mit Michel Petrucciani, Jack DeJohnette und Ofra Haza.

Die erste CD spielte er 1994 ein. 2000 gründete Atzmon das Orient House Ensemble, das nach dem früheren PLO-Hauptquartier in Ostjerusalem benannt ist. Die Aufnahmen dieses in London ansässigen Ensembles werden beim Münchener Jazzlabel enja veröffentlicht.

Gilad Atzmons Musik greift folkloristisch orientalische Elemente sowohl aus der Türkei als auch Israel auf, ohne dabei stehen zu bleiben; freie Improvisationen treten neben welt- und popmusikalische Momente. Das Album Exile wurde von der BBC zum Jazzalbum des Jahres 2003 gewählt. Im Album „In Loving Memory of America“ spielt er 2009 amerikanische Standards und Balladen mit Streicherarrangements, ganz im Stile der Bopper der 1950er Jahre. Dabei trifft Atzmon einen leicht rauhen, aber lyrischen Ton. Teilweise geht er auch mit seinem Orient House Ensemble und dem Sigamos-Streichquartett auf Konzertreise. Jazz begreift als „eine innovative Form des Widerstands.“

Atzmon ist ein hoch politischer Musiker, der mit seinen Büchern und Veröffentlichungen im Internet gegen Israel Stellung nimmt. Sein prägendes Erlebnis war nach eigenen Angaben der Libanonkrieg 1982. Er sah danach Israel als „eine Kolonialmacht, die durch ethnische Säuberung und Plünderung entstanden sei“. Der streitbarer Publizist fordert die Auflösung Israels und einen gesamtplästinensischen Staat und wirkt auch als erfolgreicher Literat.

In den letzten Jahren produzierte Atzmon viele Aufnahmen für  Sarah Gillespie, Elizabeth Simonian, die Weltmusik-Gruppe Yurodny und Robert Wyatt.

Karten für das Gastspiel am Samstag, 3, November 2012 um 20.00 Uhr im Theater Gütersloh sind im Servicecenter der Gütersloh Marketing GmbH, bei allen Vorverkaufsstellen und unter www.eventim.de erhältlich.

BESETZUNG

Gilad Atzmon: saxophone, clarinets, flute and electronics
Frank Harrison: piano and keys
Yaron Stavi: bass
Eddie Hick: drums

Theater, Theatersaal
Theater Gütersloh
Barkeystraße 15
33330 Gütersloh



Gunter Hampel
Samstag, 17 Juni 2017- 20 Uhr Theatersaal
Weil das Vibrafon nicht das populärste Jazz-Instrument ist, konnte aus Gunter Hampel kein populärer Jazzer werden. Wohl aber einer der einflussreichsten: Seit 1958 Profi, schuf Gunter Hampel 1964 mit der Platte „Heartbeat“ einen der ersten Tonträger eigenständiger europäischer Jazzmusik. Trompeter Manfred Schoof und Pianist Alexander von Schlippenbach waren damals u. a. seine Mitspieler. Mit enormem Einfluss wirkte Hampel ab 1971 auch in den USA. In Deutschland arbeitete er u. a. mit Jazzkantine, dem Rapper Smudo und Ben Becker. Das kraftvolle und kreative Gunter Hampel European-New York Quintett wird durch Tochter Cavana Lee-Hampel komplettiert.

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